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Sep 142013
 

Abends unzufrieden mit dem Tag oder – schlimmer noch – mit dem Leben an sich ins Bett zu gehen, ist eine ungünstige, aber trotzdem weit verbreitete Gewohnheit. Sie kann einem nicht nur den vergangenen Tag, sondern auch  gleich noch den Ausblick auf den nächsten vermiesen, der dann – wie könnte es anders sein? – entsprechend unbefriedigend verläuft.

Schlechte Gewohnheiten wird man am besten los, indem man sie bewusst durch gute ersetzt – in diesem Fall beispielsweise durch diese:

Setzten Sie sich konsequent jeden Abend für ein paar Minuten ganz in Ruhe hin und notieren Sie sich drei positive Dinge, die Sie tagsüber erlebt haben. Das mag Ihnen, vor allem wenn Sie häufig (gewohnheitsmäßig?) gefrustet sind, anfangs schwerfallen. Doch Sie werden rasch  feststellen, dass Ihnen die drei Pluspunkte des Tages Tag von Mal zu Mal müheloser einfallen. Wichtig ist dabei, dass Sie sich die positiven Dinge nicht nur mal schnell in Erinnerung rufen, sondern tatsächlich aufschreiben, und dass Sie keinen Tag auslassen. 

Mit diesem simplen Trick, der sie täglich nur ein paar Minuten „kostet“, sorgen Sie dafür, dass Ihnen jeder Tag in guter Erinnerung bleibt. Und was ist ein glücklickes Leben letztlich anderes, als eine Aneinanderreihung von guten und sehr guten Tagen?

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Mrz 262013
 

Hermann Bahr (1863 – 1934)

  • Unser Unterricht besteht ja darin, uns das Fragen abzugewöhnen, durch Antworten, mit denen wir nichts anfangen können.

Eduard von Bauernfeld (1802 – 1890)

  • Was predigt ihr den Wilden? Tut Not, erst die Gebildeten zu bilden.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

  • Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.
  • Einseitige Bildung ist keine Bildung.

Carl Hilty (1833 – 1909)

  • Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

Robert Musil (1880 – 1942)

  • Die Erwachsenen begehen eine barbarische Sünde, indem sie das Schöpfertum des Kindes durch den Raub seiner Welt zerstören, unter herangebrachtem, totem Wissensstoff ersticken und auf bestimmte, ihm fremde Ziele abrichten.

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Feb 152013
 

Susanne Gaschke: Die verkaufte Kindheit - Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun könnenImmer dreister greifen Konsumindustrie und Werbung nach unseren Kindern. Vom Kleinkind bis zum Teenager werden sie zu Kunden gemacht – und dadurch ihrer Kindheit beraubt. Susanne Gaschke warnt in ihrem neuen Buch vor diesem Ausverkauf. Sie ermutigt Eltern, ihre Erziehungsverantwortung ernst zu nehmen und zeigt Strategien für die Rückeroberung der Kindheit.

Die Kindheit wird immer kürzer. Schon eine Siebenjährige geniert sich heute mit einer Puppe im Arm gesehen zu werden. Stattdessen nutzen Jungen und Mädchen schon sehr früh die Medien der erwachsenen Kommunikationsgesellschaft. Unmittelbar nach der Grundschule treten sie in eine Phase altersloser Jugendlichkeit ein. Für die Werbeindustrie sind die »Kids«, wie sie ganz bewusst genannt werden, die idealen Kunden: Sie sind spontane, ungehemmte Konsumenten und leicht manipulierbar. Eltern sind zunehmend verunsichert, wollen in dieser bunten Spaßwelt nicht als alt und autoritär gelten oder als Spielverderber dastehen. Wie also reagieren, wenn sich der Junior das iPhone zu Nikolaus wünscht oder zum 13. Geburtstag der Tochter das Louis Vuitton-Täschchen her muss? (Pantheon)

Susanne Gaschke

Die verkaufte Kindheit

Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können


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Dez 232012
 

Grace Llewellyn: Das Teenager Befreiungs Handbuch: Glücklich und erfolgreich ohne SchuleWarnung: Lassen Sie dieses Buch auf keinen Fall in die Hände eines aufgeweckten Teenagers gelangen, den die Schule anödet. Er könnte sich der Fülle seiner Möglichkeiten und Stärken bewusst werden.

Die Verleger dieses Buches haben nicht nur immense Arbeit und Prozesskosten, sondern auch hohe Zwangsgelder (derzeit 7.500 €), Besuch vom Gerichtsvollzieher sowie die Androhung von Erzwingungshaft sowie ›weiterer Zwangsmaßnahmen‹ in Kauf genommen, um ihren Kindern das zu ermöglichen, was in diesem Buch beschrieben wird: Freies Lernen. Wer dieses Buch liest, wird verstehen, warum.

»Dieses Buch ist gefährlich. Es widerspricht allen üblichen Weisheiten über Schulabbrecher und die Wichtigkeit von Schulabschlüssen. Es wirkt belebend und inspirierend. Lassen Sie dieses Buch auf keinen Fall in die Hände eines aufgeweckten, frustrierten Jugendlichen gelangen, den das Schulsystem anödet. Die Autorin kann für das daraus möglicherweise entstehende Glück und das Gefühl von Eigenverantwortung keinerlei Verantwortung übernehmen.«

»Dein Leben, deine Zeit und dein Gehirn sollten keiner Institution gehören, sondern dir. Dieses Handbuch ist für alle, die jemals zur Schule gegangen sind, aber es ist ganz besonders ein Buch für Teenager und Leute, die viel mit Teenagern zu tun haben.«

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