Sep 142013
 

Abends unzufrieden mit dem Tag oder – schlimmer noch – mit dem Leben an sich ins Bett zu gehen, ist eine ungünstige, aber trotzdem weit verbreitete Gewohnheit. Sie kann einem nicht nur den vergangenen Tag, sondern auch  gleich noch den Ausblick auf den nächsten vermiesen, der dann – wie könnte es anders sein? – entsprechend unbefriedigend verläuft.

Schlechte Gewohnheiten wird man am besten los, indem man sie bewusst durch gute ersetzt – in diesem Fall beispielsweise durch diese:

Setzten Sie sich konsequent jeden Abend für ein paar Minuten ganz in Ruhe hin und notieren Sie sich drei positive Dinge, die Sie tagsüber erlebt haben. Das mag Ihnen, vor allem wenn Sie häufig (gewohnheitsmäßig?) gefrustet sind, anfangs schwerfallen. Doch Sie werden rasch  feststellen, dass Ihnen die drei Pluspunkte des Tages Tag von Mal zu Mal müheloser einfallen. Wichtig ist dabei, dass Sie sich die positiven Dinge nicht nur mal schnell in Erinnerung rufen, sondern tatsächlich aufschreiben, und dass Sie keinen Tag auslassen. 

Mit diesem simplen Trick, der sie täglich nur ein paar Minuten „kostet“, sorgen Sie dafür, dass Ihnen jeder Tag in guter Erinnerung bleibt. Und was ist ein glücklickes Leben letztlich anderes, als eine Aneinanderreihung von guten und sehr guten Tagen?

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Jan 222013
 

Facebook macht neidisch und unzufrieden! So lässt sich das Ergebnis einer Studie auf den Punkt bringen, die Wirtschaftsinformatiker der TU Darmstadt und der Humboldt-Universität zu Berlin unter  Facebook-Nutzerinnen und -Nutzern durchgeführt haben.

In der gemeinsamen Studie des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Humboldt-Universität zu Berlin (unter der Leitung von Dr. Hanna Krasnova) und des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik der TU Darmstadt (unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Buxmann) wurden rund 600 Facebook-Mitglieder nach den Gefühlen gefragt, die sie während und nach der Nutzung von Facebook haben. Das Ergebnis der Studie: Gut ein Drittel der Teilnehmer klagte über Frustration und ähnliche Gefühle.

Wesentlicher Grund für die negative Facebook-Erfahrungen scheint, so sagen die Forscher, Neid auf die Facebook-„Freunde“ zu sein. Obwohl Nutzer selten zugeben, Neid auf andere zu verspüren, vermuten sie häufig bei anderen Teilnehmern Neid als Ursache für Frustrationen – ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Neidfaktor bei vielen Facebook-Nutzern eine große Rolle spielt.

Kein Wunder: Auf Facebook erhält man Einblick in die angeblichen oder tatsächlichen Lebensumstände von mehr Menschen, als das offline je möglich war und ist. Das führt fast zwangsläufig dazu zu vergleichen: Wie lebe ich und wie leben andere? Das kann, wenn man sich dabei ständig als Unterlegenen erlebt, schnell zu Neid und Unzufriedenheit führen. 

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Jul 142012
 

Warum arbeiten wir uns eigentlich zu Tode? Haben wir nichts Besseres zu tun? Und ob! – sagt Timothy Ferriss.

Der junge Unternehmer war lange Workaholic mit 80-Stunden-Woche. Doch dann erfand er MBA – Management by Absence – und ist seitdem freier, reicher, glücklicher.

Mit viel Humor, provokanten Denkanstößen und erprobten Tipps erklärt Ferriss, wie sich die 4-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich verwirklichen lässt. Der Wegweiser für eine Flucht aus dem Hamsterrad und ein Manifest für eine neue Gewichtung zwischen Leben und Arbeiten. (Ullstein)

Timothy Ferriss: Die 4-Stunden-Woche

Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben


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Feb 022012
 

Wenn ein bestimmtes Paar in unserer Nachbarschaft in gemeinsamen Erinnerungen schwelgt, gibt es für die Zuhörer meist etwas zu lachen – vor allem dann, wenn sich die Erinnerungen der beiden so gar nicht decken wollen.

„Weißt du noch, Erich“, erzählt sie zum Beispiel, „wie es damals auf dem Weg nach Rimini plötzlich wie aus Kübeln goß und wie uns das Wasser im BMW bald bis zu den Knöcheln stand, weil das Schiebedach klemmte und sich nicht schließen ließ?“

„Klar kann ich mich an diese Sintflut erinnern! Nur – das war nicht auf dem Weg nach Rimini sondern auf der Fahrt nach Benidorm. Und wir saßen nicht im BMW, sondern in unserem alten Opel“, korrigiert Erich seine Angetraute und verdreht die Augen. 

„Was erzählst du denn da? Es war auf der Fahrt nach Rimini und es war der BMW!“, meint sie angesäuert. „Ich muss es doch wissen, schließlich war ich dabei.“

„Ich auch“, sagt er, „und ich kann mich sehr gut daran erinnern.“

„Na, also, es ist dir also wieder eingefallen“, freut sie sich, Triumph in den Augen.

„Wieso wieder eingefallen? Ich  hatte es nie vergessen. Wir waren mit dem alten Opel unterwegs nach Benidorm, als es plötzlich wie aus Kübeln goß …!“

Nun dreht sie die Augen zum Himmel. „Also manchmal frage ich mich wirklich, ob mit deinem Gedächtnis noch alles in Ordnung ist? Vielleicht solltest du mal …“

„Was sollte ich mal?“, schnauzt er mit rotem Gesicht …


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