Feb 152013
 

Susanne Gaschke: Die verkaufte Kindheit - Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun könnenImmer dreister greifen Konsumindustrie und Werbung nach unseren Kindern. Vom Kleinkind bis zum Teenager werden sie zu Kunden gemacht – und dadurch ihrer Kindheit beraubt. Susanne Gaschke warnt in ihrem neuen Buch vor diesem Ausverkauf. Sie ermutigt Eltern, ihre Erziehungsverantwortung ernst zu nehmen und zeigt Strategien für die Rückeroberung der Kindheit.

Die Kindheit wird immer kürzer. Schon eine Siebenjährige geniert sich heute mit einer Puppe im Arm gesehen zu werden. Stattdessen nutzen Jungen und Mädchen schon sehr früh die Medien der erwachsenen Kommunikationsgesellschaft. Unmittelbar nach der Grundschule treten sie in eine Phase altersloser Jugendlichkeit ein. Für die Werbeindustrie sind die »Kids«, wie sie ganz bewusst genannt werden, die idealen Kunden: Sie sind spontane, ungehemmte Konsumenten und leicht manipulierbar. Eltern sind zunehmend verunsichert, wollen in dieser bunten Spaßwelt nicht als alt und autoritär gelten oder als Spielverderber dastehen. Wie also reagieren, wenn sich der Junior das iPhone zu Nikolaus wünscht oder zum 13. Geburtstag der Tochter das Louis Vuitton-Täschchen her muss? (Pantheon)

Susanne Gaschke

Die verkaufte Kindheit

Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können


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Sep 132011
 

Viele Menschen haben heute mit seelischen Problemen zu kämpfen, der Grundstein hierfür liegt oft in der Kindheit. Kinder sind sensibel und zerbrechlich, auch wenn sie oft ziemlich stark erscheinen. Ein glückliches Zuhause mit glücklichen Eltern und einer glücklichen Kindheit kann daher das ganze Leben prägen. Zuerst einmal müssen aber die Eltern glücklich um zufrieden sein, damit sie ihr Kind verstehen und es gut erziehen können.

Wer sich ein wenig in der Entwicklung des Kindes auskennt, der kann besser auf die Bedürfnisse seiner eigenen Kinder eingehen. In den verschiedenen Lebensjahren gibt es verschiedene Entwicklungsstufen. Konsequenz ist dabei das Zauberwort in der Erziehung. Beide Partner sollten hier an einem Strang ziehen. Regeln sind in der Erziehung unerlässlich und geben dem Kind einen sicheren Rahmen. Diese Regeln muss das Kind aber auch erfüllen können.

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Sep 022011
 

Die Montessori-Pädagogik ist der erste konsequente Versuch einer Erziehung ohne Zwang. Ihr Ziel ist der „Neue Mensch“, frei von Konflikten zwischen Gehorsam und Widerstand, Leistung und Freude, Schule und Gesellschaft. Die Autorin weiß – und spricht es auch aus -, dass dieses Ziel nicht ohne eine „unblutige Revolution“ der Erziehungssysteme zu erreichen ist, eine Revolution, die eine neue Form des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens eröffnet. Die Montessori-Pädagogik, obwohl schon vor Jahrzehnten entworfen, ist eine unverfälschte „antiautoritäre Erziehung“, allerdings eine solcher die sich nicht auf eine Utopie, sondern auf die Erfahrungen von Montessori-Schulen in 40 Ländern der Welt stützt. Der „Geist“ des Kindes ist mehr als nur Bewusstsein. Er ist das Organisationsprinzip eines Lebens, das auf Freiheit angelegt ist und über die Selbstverpflichtung zur Arbeit in eine neue Solidarität führt.

Es ist kein Zufall, dass diese Friedenspädagogin nach Indien gerufen wurde. In Indien wurde dieses Buch auch geschrieben, in dem die weltbekannte Pädagogin ihre Gedanken zur allgemeinen und zur schulischen Erziehung zusammenfasst.

Darin sind auch die Themen verarbeitet, die in den früheren psychologischen und medizinischen Werken der Autorin nicht berücksichtigt werden konnten, wie die Tiefenpsychologie, die Regression, die Kriminalität, die Normalisierung, die Sozialität. Die lebendige Sprache und einfache Darstellung machen es möglich, eine pädagogische Grundkonzeption als Ganzes aufzunehmen, die weit über die zeitgebundenen Problemstellungen hinaus das Grundanliegen der modernen Erziehung in einer sonst nirgends so getroffenen Weise erfasst und eine konkrete Zukunft entwirft, die auch noch für die modernsten Reformpläne vorbildlich und maßstäblich sein kann.

Konkrete Ausführungen zur Problematik, die man heute mit dem Stichwort der Gesamtschule bezeichnet, zur Disziplin in der Schule, zur Sprachentwicklung, zum Schreib-Lese-Unterricht, zur modernen mathematischen Didaktik, zur Arbeitserziehung, zur vorschulischen Bildung, zur menschheitlichen Gesinnung werden dem Buch eine weitreichende konkrete Wirksamkeit sichern. (Herder)

Maria Montessori: Das kreative Kind – Der absorbierende Geist


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Aug 312011
 

Die zentralen Gedanken der genialen Erzieherin sind in diesem Buch niedergelegt. Die Entfaltung der Individualität des Kindes ist Montessoris oberstes Erziehungsziel. Sie betont den Selbstbildungstrieb der Kinder; die Erzieher sollen vor allem Hilfen zur Verfügung stellen.

In der aktuellen bildungspolitischen Diskussion um die Fortentwicklung des Schulwesens finden die Grundgedanken der Montessori-Pädagogik immer stärkere Beachtung. Montessori hat sowohl moderne Unterrichtsformen als auch didaktisches Arbeitsmaterial entwickelt, die dem kindlichen Entwicklungs- und Forschungsdrang entgegenkamen und selbstbestimmtes Lernen ermöglichten. Sie definierte die Schüler- und Lehrerrolle neu, führte alters- und leistungsgemischte Klassen ein.

Ihre pädagogischen Prinzipien haben sich weltweit bewährt. (Klett-Cotta)

Maria Montessori: Kinder sind anders


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Aug 272011
 

Dieses Buch bricht den faulen Frieden, den die Erwachsenen mit der Gleichgültigkeit geschlossen haben, um die Welt bis in die Nischen hinein nach ihrem Bilde einzurichten. Es handelt von dem vielleicht folgenschwersten kulturellen Kolonisierungsunternehmen in der Gegenwart: der Zerstörung der Kindheit durch Missachtung oder Destabilisierung ihrer Spielräume, ihrer inneren Geschichte und ihrer spezifischen Zeitrechnung.

Brisant ist nicht nur Postmans These, dass in der abendländischen Zivilisation die Idee der Kindheit im Verschwinden begriffen sei, sondern auch seine intelligente Analyse der elektronischen Medien, die er als die machtvollen Beschleuniger dieser Entwicklung bestimmt.

Postmans Kritik gilt der Allianz von Kommerz, Ideologie und Gedankenlosigkeit gegen die Ansprüche der Kinder auf eine eigene, freie Lebenszeit: auf die Kindheit nicht als eine biologische, sondern vielmehr als eine kulturelle Erfahrung. Die Vorstellungs- und Empfindungswelt der Kindheit ist endgültig dann abgeschafft, wenn die Kinder und Jugendlichen nur noch zu Erwachsenen-Wünschen fähig sind. (Fischer Verlag)

Neil Postman: Das Verschwinden der Kindheit


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