Aug 222012
 

Jedes Kind hat vielseitige, wertvolle Begabungen. Das kann die Neurowissenschaft schon längst belegen. Also weg mit dem Begabungskonzept aus dem vorigen Jahrhundert. Endlich weniger Frust und Stress bei der »Erziehung« und vor allem mehr Chancen für alle unsere Kinder. Dieses Buch entlastet Eltern und Schulen von quälender Fixierung auf Bestnoten und bietet die überfällige Perspektive in einer seit Jahren festgefahrenen Bildungsdebatte.

Unsere Vorstellung von Begabung und »Intelligenz« ist grundlegend falsch, sagt der Neurobiologe und Bestsellerautor Gerald Hüther. Eltern und Schulen tun zwar alles, um die Fähigkeiten unserer Kinder zu fördern. Aber unser aus dem vorigen Jahrhundert stammendes Schul- und Bildungssystem ist noch immer viel zu stark auf Wissensvermittlung und das Erreichen guter Zensuren fokussiert. Mit seinen Selektionskriterien bringt es zwar Einserschüler und -studenten hervor, die dann aber im Berufsleben allzu oft versagen. Auf der Strecke bleiben viele ungenutzte und frustrierte Talente, und diesen Irrweg beschreiten wir schon viel zu lange.

Gerald Hüther legt dar, wie sich das kindliche Gehirn entwickelt, welche Begabungen in jedem Kind angelegt sind, und was Kinder und Jugendliche brauchen, um ihre besonderen Talente entfalten zu können. Der »stern«-Reporter Uli Hauser beschreibt die Bedingungen, unter denen Kinder gegenwärtig aufwachsen. Da passt fast nichts zusammen. Hüther und Hauser fordern deshalb ein radikales Umdenken. (Knaus Verlag)

Gerald Hüther / Uli Hauser: Jedes Kind ist hoch begabt

Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen


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Jul 172012
 

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer.

Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden.

Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken. (Droemer)

Manfred Spitzer: Digitale Demenz

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen


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Dez 032011
 

In diesem Buch werden die bekannten Daten und Fakten zu den Auswirkungen von Bildschirm-Medien auf Körper und Geist zusammenfassend und erstmals vor dem Hintergrund neuester Ergebnisse aus der Gehirnforschung diskutiert. Das Gefahrenpotential von Fernsehen, Video- und Computerspielen, Gameboy und Internetgebrauch wird deutlich gemacht. Medizin und vor allem Gehirnforschung zeigen nicht nur klar und deutlich die negativen Auswirkungen, sondern weisen auch Wege zum konkreten Handeln.

Das Buch richtet sich an alle, die Bildschirm-Medien konsumieren oder den Konsum anderer – vor allem Kinder und Jugendliche – verantworten: Eltern und Lehrer, Ärzte und Psychologen, Sozialarbeiter und Pädagogen sowie Fernsehmacher und Fernsehzuschauer, Internetprovider und -surfer sowie Softwareprogrammierer und -anwender. (Klett)

Manfred Spitzer: Vorsicht Bildschirm!

Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft


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Aug 222011
 

Innere Bilder – das sind all die Vorstellungen, die wir in uns tragen und die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Es sind Ideen und Visionen von dem, was wir sind, was wir erstrebenswert finden und was wir vielleicht einmal erreichen wollen. Es sind im Gehirn abgespeicherte Muster, die wir benutzen, um uns in der Welt zurechtzufinden. Wir brauchen diese Bilder, um Handlungen zu planen, Herausforderungen anzunehmen und auf Bedrohungen zu reagieren. Aufgrund dieser inneren Bilder erscheint uns etwas schön und anziehend oder hässlich und abstoßend.

Innere Bilder sind also maßgeblich dafür, wie und wofür wir unser Gehirn benutzen.

Woher kommen diese inneren Bilder? Wie werden sie von einer Generation zur nächsten übertragen? Was passiert, wenn bestimmte Bilder verloren gehen? Gibt es innere Bilder, die immer weiterleben? Benutzen nur wir oder auch andere Lebewesen innere Bilder, um sich im Leben zurechtzufinden? Gibt es eine Entwicklungsgeschichte dieser inneren Muster?

Der Hirnforscher Gerald Hüther sucht in seinem neuen Buch nach Antworten auf diese Fragen – nicht als Erster, aber erstmals aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive. So schlägt er eine bisher ungeahnte Brücke zwischen natur- und geisteswissenschaftlichen Weltbildern, die eine Verbindung zwischen materiellen und geistigen Prozessen, zwischen der äußeren Struktur und der inneren Gestaltungskraft aller Lebensformen schafft. Diese Synthese gelingt dem Autor mit der ihm eigenen Leichtigkeit in der Darstellung. (Vandenhoeck & Ruprecht)

Gerald HütherDie Macht der inneren Bilder

Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern


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Aug 222011
 

In der modernen Hirnforschung wurden bahnbrechende Entdeckungen gemacht. Die sogenannte Plastizität des menschlichen Gehirns bedeutet, dass es lebenslang veränderbar, ausbaubar, anpassungsfähig ist. Sogar die Masse der Gehirnzellen ist, entgegengesetzt der früheren Auffassung der Wissenschaftler, nicht endgültig festgelegt, sondern kann im Verlauf des Lebens noch zunehmen. Nach den neuesten Erkenntnissen der Hirnforscher hat die Art und Weise der Nutzung des Gehirns einen entscheidenden Einfluss darauf, welche neuronalen Verschaltungen angelegt und stabilisiert oder auch destabilisiert werden. Die innere Struktur und Organisation des Gehirns passt sich also an seine konkrete Benutzung an.

Wenn das Gehirn eines Menschen aber so wird, wie es gebraucht wird und bisher gebraucht wurde, dann stellt sich die Frage, wie wir eigentlich mit unserem Gehirn umgehen müssten, damit es zur vollen Entfaltung der in ihm angelegten Möglichkeiten kommen kann.

In einer leicht lesbaren, bildreichen Sprache geht der Neurobiologe Gerald Hüther diesem Fragenkomplex nach und gelangt zu Erkenntnissen, die unser gegenwärtiges Weltbild erschüttern und die uns zwingen, etwas zu übernehmen, was wir bisher allzu gern an andere Instanzen abgegeben haben: Verantwortung. (Vandenhoeck & Ruprecht)

Gerald Hüther: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn


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