Mrz 262013
 

Hermann Bahr (1863 – 1934)

  • Unser Unterricht besteht ja darin, uns das Fragen abzugewöhnen, durch Antworten, mit denen wir nichts anfangen können.

Eduard von Bauernfeld (1802 – 1890)

  • Was predigt ihr den Wilden? Tut Not, erst die Gebildeten zu bilden.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

  • Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.
  • Einseitige Bildung ist keine Bildung.

Carl Hilty (1833 – 1909)

  • Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

Robert Musil (1880 – 1942)

  • Die Erwachsenen begehen eine barbarische Sünde, indem sie das Schöpfertum des Kindes durch den Raub seiner Welt zerstören, unter herangebrachtem, totem Wissensstoff ersticken und auf bestimmte, ihm fremde Ziele abrichten.

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Aug 222012
 

Jedes Kind hat vielseitige, wertvolle Begabungen. Das kann die Neurowissenschaft schon längst belegen. Also weg mit dem Begabungskonzept aus dem vorigen Jahrhundert. Endlich weniger Frust und Stress bei der »Erziehung« und vor allem mehr Chancen für alle unsere Kinder. Dieses Buch entlastet Eltern und Schulen von quälender Fixierung auf Bestnoten und bietet die überfällige Perspektive in einer seit Jahren festgefahrenen Bildungsdebatte.

Unsere Vorstellung von Begabung und »Intelligenz« ist grundlegend falsch, sagt der Neurobiologe und Bestsellerautor Gerald Hüther. Eltern und Schulen tun zwar alles, um die Fähigkeiten unserer Kinder zu fördern. Aber unser aus dem vorigen Jahrhundert stammendes Schul- und Bildungssystem ist noch immer viel zu stark auf Wissensvermittlung und das Erreichen guter Zensuren fokussiert. Mit seinen Selektionskriterien bringt es zwar Einserschüler und -studenten hervor, die dann aber im Berufsleben allzu oft versagen. Auf der Strecke bleiben viele ungenutzte und frustrierte Talente, und diesen Irrweg beschreiten wir schon viel zu lange.

Gerald Hüther legt dar, wie sich das kindliche Gehirn entwickelt, welche Begabungen in jedem Kind angelegt sind, und was Kinder und Jugendliche brauchen, um ihre besonderen Talente entfalten zu können. Der »stern«-Reporter Uli Hauser beschreibt die Bedingungen, unter denen Kinder gegenwärtig aufwachsen. Da passt fast nichts zusammen. Hüther und Hauser fordern deshalb ein radikales Umdenken. (Knaus Verlag)

Gerald Hüther / Uli Hauser: Jedes Kind ist hoch begabt

Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen


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Aug 162012
 

Schonungslos deckt die mehrfache Bestseller-Autorin Karin Jäckel die falschen Konzepte unseres Bildungsystems auf. Ein Appell an Bildungspolitiker, Lehrer und Eltern, es endlich besser zu machen.

Karin Jäckel schildert die Geschichte unseres Schulsystems – und die Hartnäckigkeit, mit der an Fehlentwicklungen festgehalten wird, statt auf die Anforderungen unserer modernen Gesellschaft flexibel zu reagieren. Dazu treten Eltern und Lehrer oft unversöhnlich gegeneinander auf – aber es sind die Kinder, die die Zeche bezahlen müssen: durchgereicht und abgewickelt verlassen sie die Schule in eine unsichere Zukunft. (Beltz)

Karin Jäckel: Störfall Schule

Unsere Kinder: Durchgereicht und abgewickelt?


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Jun 092012
 

Begabung als Störfall und Schule als „Talentvernichtungsindustrie“? In keinem anderen Bereich unseres Lebens klafft die Lücke zwischen erzieltem wissenschaftlichen Fortschritt und dessen tatsächlicher Nutzung zum Wohl der Menschen so auseinander wie in unseren Schulen.

Andreas Salcher deckt die Mängel unseres Schulsystems und des Lehrpersonals auf, das die Begabungen unserer Kinder nicht fördert, sondern sich systematisch auf ihre Defizite konzentriert. Dabei wollen und können Kinder mit Freude und Motivation lernen, wie Salcher mit einem Blick auf die Schulsysteme anderer Länder zeigt. (Goldmann)

Andreas Salcher:

Der talentierte Schüler und seine Feinde


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Jan 212012
 

Unsere Schulen stecken in einer Krise, aus der sie sich nur sehr langsam herausarbeiten. Lehrer, Eltern und Schüler sind frustriert, Arbeitgeber klagen, dass die Schulabgänger nicht die nötigen Kenntnisse für den Einstieg ins Berufsleben mitbringen. Die Krise hat viele Ursachen, eine davon ist die Situation der Lehrer. Vor riesigen Klassen können sie nicht auf die individuellen Stärken und Schwächen ihrer Schüler eingehen, Sparkonzepte, überfrachtete Lehrpläne und eine übermächtige Bürokratie ersticken jedes Engagement.

Peter Struck und Ingo Würtl setzen dem eine ›Arbeitsplatzbeschreibung‹ für den Lehrer der Zukunft entgegen: Nicht mehr Pauker, sondern Coach kann er sein, nicht ausschließlich Wissen, sondern auch Wege zum Wissen vermitteln, als Erzieher eng mit den Eltern zusammenarbeiten und nicht zuletzt mit kreativen Unterrichtskonzepten seine Schüler auf die Erfordernisse der Informationsgesellschaft vorbereiten. (WBG)

Peter Struck / Ingo Würtl:

Lehrer der Zukunft – Vom Pauker zum Coach


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